Bergung des Findlings in Bechterdissen
Der Findling an seinem Platz
Das Kriegerdenkmal nach 1926
Kriegerdenkmal
Am 3. September 1911 wurde der innere Teil des Kriegerdenkmals vor der Ubbedisser Kirche eingeweiht. Es erinnert an die Toten der Kriege von 1864 (Dänemark), 1866 (Habsburg) und 1870 – 1871 ((Frankreich). Geplant wurde es vom Kriegerverein Ubbedissen / Lämershagen, der es anlässlich seines 25 jährigen Bestehens den Ubbedissern zum Geschenk machte. Geschaffen wurde es von dem Bildhauer Julius Werning aus Heepen. Der 350 Zentner schwere Findling ist aus Bechterdissen. Der Adler auf dem Findling ist ein Symbol für die Herrschaft und Macht Preußens, während der Löwe Mut und Kampfkraft der Krieger symbolisiert.
Im Jahr 1926 wurde das Denkmal erweitert, um an die Gefallenen des 1. Weltkriegs (1914 – 1918) zu erinnern. Der Entwurf stammte von dem Bildhauer W. O. Prack aus Frankfurt am Main, die Bauarbeiten führte Maurermeister H. Lohmeyer aus. Die Erweiterung umfasst sieben Säulen, die im Halbkreis auf einer Mauer stehen. Sie tragen einen Steinkranz mit einer Inschrift zu Ehren der Gefallenen des 1. Weltkriegs. In zwei Feldern sind Reliefs mit dem Titel „Auszug und Heimkehr der Krieger“. Unterhalb dieser Reliefs sind auf Steintafeln die Namen der Gefallenen eingelassen.
Alljährlich wird hier am Volkstrauertag aller Opfer von Kriegen gedacht.









